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SHANTIES |
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Shanties
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Shanties sind mit der Seefahrt verbunden wie Wind, Wellen und Windjammer, doch wer weiß schon, daß die Ursprünge des Shanties noch weit vor der Zeit der großen Segelschiffe liegen? Schon die jahrtausendealten Arbeitslieder von Galeerenruderen oder Treidlern sind den Shanties zuzurechnen. Die meisten klassischen Shanties sind sind jedoch englischen oder amerikanischen Ursprungs. Einige bekannte Shanties aus den USA wurden auch von farbigen Sklaven in den Häfen der Südstaaten gesungen und fanden dann ihren Weg auf die schnellen Klipperschiffe.
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Die Funktion des Shanty
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Shanties und Seemannslieder vermitteln heute noch ein echtes Stimmungsbild aus der Blütezeit der grossen Tiefwassersegler, als harte Männer noch schwere körperliche Arbeit an Bord der Windjammer verrichten mußten. Sei es beim Ankerhieven, beim Segelsetzen oder an den Pumpen. Stets wurde die Arbeit im Takt verrichtet, denn nur durch diesen Rhythmus war gewährleistet, daß die Kraft vieler Hände und Arme genau zum richtigen Zeitpunkt einsetzte. Abhängig von der Art der Arbeit entwickelten sich dabei die verschiedenen Variationen der Shanties, von denen sich viele bis heute erhalten haben. Die Besonderheit vieler Shanties ist, daß sie im allgemeinen eher rhythmisch als melodisch klingen.
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Der Shantyman
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Ein guter Shantyman war wichtig für die Arbeit an Bord, und mußte neben einer kräftigen Stimme auch ein gutes Improvisationstalent besitzen. Dies war nötig um mit zum Teil spontan gereimten Shanty-Versen die Crew bei Arbeit und bei Laune zu halten, bis der gerade anstehende Job erledigt war. Natürlich hatte ein richtig guter Shantyman auch eine Unzahl von - sagen wir mal - nicht gerade jugendfreien Strophen auf Lager um seiner Pflicht an Bord nachzukommen.
Das Repertoire unseres Shanty-Chores erstreckt sich von Shanties über Balladen und Seemannslieder bis hin zu Titeln aus neuerer Zeit die durch Rundfunk und Fernsehen bekannt sind und umfaßt zur Zeit ca. 120 Titel.
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